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By Jürgen Schmidt

Soziologen versuchen, phänomenologisch orientierte soziologische Theorien in das "ökonomische Programm" zu integrieren.
Weshalb derartige Versuche zum Scheitern verurteilt sind, zeigt die vorliegende Studie aus theoretischer und anhand einer organisationssoziologischen Fallstudie auch aus empirischer Sicht.

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Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer e-book records mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen.

Statistik in Handels- und Industriebetrieben

Die vorliegende Broschure erscheint hiermit als zweite, erweiterte Auflage. Jeder Betriebsangehorige, der fur das Wirtschaftsgeschehen in seinem Bereich verantwortlich ist, wird Tag fur Tag vor neue wirtschaftliche und organisatorische Aufgaben gestellt. Diese mannigfaltigen und immer wieder neu auftretenden Aufgaben erwachsen aus der standigen Umgruppierung der im Betrieb und in den Unternehmungen wirkenden Krafte, aus der wechselnden Leistung der dort tatigen Menschen, aus der Anderung ihrer verstandesmassigen und seelischen Einstellung zu den Vorgangen im Betrieb; sie erwachsen aber auch aus den Bin dungen des Betriebes und der Unternehmung an den Beschaffungs- und Absatz markt und aus dem Zusammenarbeiten mit gleichgearteten Unternehmungen und Betrieben sowie mit Hilfsbetrieben.

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In der reinen duree gibt es kein nebeneinander und keine Teilbarkeit der Zeit, sondern nur die Kontinuität des Verfließens. An dieser Stelle wird auch die Verbindung zu Husserl deutlich. In seiner Phänomenologie des inneren Zeitbewußtseins zeigt Husserl, daß die Gegenwart nicht punktuell ist, sondern eine Ausdehnung zeigt, aufgrund derer das eben Gewesene noch gegenwärtig behalten wird (Retention) und das sogleich Kommende schon erwartet ist (Protention). Dies hat zur Folge, daß jedes Jetzt von seinem Früher prinzipiell verschieden ist, da in jedem Jetzt auch das Früher als retentionale Modifikation präsent ist.

Eine rur den Verlauf der weiteren Diskussion wichtige Schlußfolgerung erbringt die Analyse des Alltagswissens. Aus der Zentriertheit des Wissens auf den Menschen ergibt sich eine Grunddimension der Lebenswelt: die primäre Differenz von Zentrum und Horizont und somit von Vertrautheit und Fremdheit. Letztere sind allgemeine Kategorien der Auslegung unserer Welt und nicht auf das soziale Feld beschränkt. Jedoch ist gerade dieses Feld rur die weitere Diskussion interessant. Die Lebenswelt besteht aus mehreren Zonen der Vertrautheit, denen gewisse soziale Gruppen korrespondieren.

Nachdem die Handlung vollendet wurde, verändert sich der Sinn, wie er im Entwurf gegeben war, durch das, was wirklich ausgefiihrt wurde. Die vollendete Handlung wird somit einer unbestimmten Anzahl von Reflexionen offenstehen, die ihr Sinn zuschreiben (vgl. Kap. 1). Was aber löst das Handeln aus? Schütz entwirft ein Schema der doppelten Motivation allen bewußten HandeIns, er unterscheidet zwischen sog. Umzu-Motiven und sog. Weil-Motiven. Um-zu-Motive sind mit dem Gegenstand oder dem Realisierungszweck identisch, fiir den die Handlung das Mittel ist (Schütz 1972c: 13).

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