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By Ingrid Artus, Renate Liebold, Karin Lohr, Evelyn Schmidt, Rudi Schmidt, Udo Strohwald

In der Studie werden die Entwicklungsbedingungen betrieblichen Interessenhandelns und eine Typologie der Interaktionsmuster zwischen Betriebsrat und administration in ostdeutschen Betrieben vorgestellt, die die alltäglichen Aushandlungsprozesse zwischen Konflikt und Kooperation im Kontext einer betriebsspezifischen Kultur der Austauschbeziehungen abbildet.

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Die Leitungsbereiche agierten nach bekannten Mustern funktionaler Arbeitsteilung, waren aber ohnehin 'schlank', da ein Teil der Verwaltung vom Mutterunternehmen übernommen wurde. c) Unternehmen, die ganzheitlich modeme Konzepte bevorzugen In diesen Unternehmen wurde häufig auf der ganzen Klaviatur moderner Unternehmensfiihrung gespielt. Als Stichworte hierfür mögen genügen: dezentrale Strukturen, flache Hierarchien, produktorientierte Fertigung, EDV-gestützte Verwaltungs- und Fertigungsorganisation, fließende, ständig optimierte Abläufe, Gruppen- und Teamarbeit, Aufgabenintegration und partizipative Strukturen.

Es existierte vor allem eine nach wie vor schlechte Auftragslage, ein Preis-Kosten-Problem und immer noch eine geringe Produktivität sowie Vertriebsprobleme. Auch wenn die Existenz dieser Unternehmen nicht grundsätzlich in Frage zu stehen schien, waren weitere Personalreduzierung nicht ausgeschlossen und auch für die Zukunft deutete sich an, daß permanente Rationalisierungsprozesse den betrieblichen Alltag bestimmen würden. Nur vier der in die Analyse einbezogenen Unternehmen blickten relativ sorglos in die Zukunft (Tl, T7, B6, B9).

Allerdings waren im Gegensatz dazu auch durchaus differenzierte Entwicklungspfade zu fmden. Es wurde zumindest vorsichtig mit neuen Konzepten in der Arbeits- und Fertigungsorganisation experimentiert. Dabei ergaben sich aus der Spezifik des Reorganisationsprozesses in ostdeutschen Unternehmen folgende Effekte: Erstens gerieten die ostdeutschen Unternehmen bereits 1990/91 in eine völlig neue wirtschaftliche Situation, die es ihnen ermöglichte und aus Kostengründen auch erforderte, die Fertigungstiefe erheblich zu verringern.

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